Sprachreisen Bologna

„La dotta, la grassa, la rossa“ - Mit Stolz trägt die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna mit ihren rund 377.000 Einwohner diese drei Beinamen, die ihren Charakter treffend bezeichnen: Die Gelehrte, die Fette, die Rote. Aufgrund des vielseitigen kulturellen Angebots ist Bologna nicht nur ein beliebtes Ziel für Städtereisen, sondern eignet sich auch ideal für Sprachreisen. Den Beinahmen „la grassa“ wurde der Stadt bereits im Mittelalter verliehen, denn gutes Essen gehört seit jeher zum Image der Stadt: lukullische Genüsse wie Tagliatelle, Lasagne sowie Tortellini und die beliebte Mortadella haben hier ihren Ursprung. Doch Bologna ist nicht nur aufgrund seiner kulinarischen Spezialitäten bekannt. Eine der ältesten Universitäten Europas, an der noch heute Berühmtheiten wie Umberto Eco lehren, verleiht ihr den Titel „la dotta“ - die Gelehrte. Namen wie Dante, Erasmus von Rotterdam, Kopernikus und Paracelsus verdankt sie den herausragenden Ruf, den sie heute genießt. Die rund 80.000 Studenten prägen nicht nur das Stadtbild sondern auch das breit gefächerte kulturelle Angebot der Stadt. Vor allem abends herrscht Trubel in den vielen Studentenkneipen und Bars. Bologna schmückt sich nicht nur aufgrund seiner roten Backsteinbauten mit dem Beinamen „la rossa“, sondern auch, weil sie seit jeher von der Linken regiert wird.

Architektonisch zeichnet sich Bologna durch ihre eindrucksvollen Arkadengänge aus. Über rund 40 km erstrecken sich die kreuzgratgewölbten Bodengänge, mit denen man im 13. Jahrhundert dem akuten Wohnungsmangel der Stadt, aufgrund der in die Stadt strömenden Menschen, Herr zu werden. Heute bieten die pittoresken Laubengänge, die so genannten „Portici“, Schutz vor der Sonne und ein Überdach bei Regen. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Piazza di Nettuno, mit dem von Giambologna geschaffenen Neptunsbrunnen vor dem Palazzo Comunale und die angrenzende Piazza Maggiore, dem Herzen der Stadt, mit dem Palazzo del Re Enzo, dem Palazzo del Podestà, dem Palazzo dei Banchi und der beherrschenden, monumentalen Kirche San Petronio. Wahrzeichen der Stadt sind die schiefen Türme „Asinelli“ und „Garisenda“, Überbleibsel der einst ca. 200 Geschlechtertürme der Stadt, die damals in erster Linie als sichtbares Zeichen der Macht verschiedener Adelsfamilien errichtet wurden. Von der Spitze des „Torre Asinelli“ eröffnet sich ein weitläufiger Blick über die roten Dächer Bolognas hinweg bis hin zur Bergkette des Appenin. Nicht ohne Grund war Bologna im Jahr 2000 Kulturhauptstadt Europas.
Die "Bolognesi" sind bekannt für Ihre offene und freundliche Art, was das Anwenden der ersten Italienischkenntnisse sowie des neu Erlernten, um einiges angenehmer macht. Täglich bietet sich die Möglichkeit die auf Ihrer Sprachreise nach Bologna neu erworbenen Kenntnisse gleich vor Ort anzuwenden.
Italien

Mindestalter:
18 Jahre
Schüleranzahl:
ø 5, max. 8
Lektion:
60 Minuten
Internet:
WLAN (gratis)
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